IO-Link SBOM: Was der Master über jeden Sensor liefert und was nicht
Häufige Fragen
Nach Spezifikation V1.1.3 sind VendorID und DeviceID (Direct Parameter Page) sowie VendorName (ISDU 0x10) und ProductName (0x12) Pflicht. ProductID (Bestellnummer), SerialNumber, HardwareRevision und FirmwareRevision (0x13–0x17) sind optional; die großen Sensorhersteller füllen sie in der Regel, garantiert ist es nicht.
Nur über den IO-Link-Master. Der gibt die Gerätedaten über sein Feldbus-Submodul (bei PROFINET per IOL_CALL oder Engineering-Werkzeug), über OPC UA nach OPC 30120 oder über die REST-Schnittstelle „JSON Integration for IO-Link“ heraus. Zuerst muss der Master selbst im Netz gefunden werden, etwa per PROFINET-DCP oder EtherNet/IP ListIdentity.
Die VendorID ist dieselbe Nummer wie die PI-Vendor-ID und über die öffentliche PI-Herstellertabelle auflösbar. Die DeviceID ist herstellerintern und nur zusammen mit der VendorID eindeutig; die Zuordnung zum Produkt liefert die IODD, öffentlich suchbar im IODDfinder der IO-Link-Community mit über 7.500 Gerätebeschreibungen.
