OPC UA SBOM: Was BuildInfo und Typenschild über die Steuerung verraten
Häufige Fragen
Pflicht ist ServerStatus → BuildInfo mit ProductUri, ManufacturerName, ProductName, SoftwareVersion, BuildNumber und BuildDate. Das beschreibt die Server-Software, auf Steuerungen meist den Firmwarestand. Setzt der Hersteller OPC UA for Devices um, kommt ein Typenschild je Gerät hinzu: Manufacturer, Model, SerialNumber, SoftwareRevision, HardwareRevision, optional ProductCode und ProductInstanceUri.
In der Regel nicht. Die I&M-Daten von PROFINET-Geräten erscheinen im Server nur, wenn er die Companion-Spezifikation OPC 30140 umsetzt; IO-Link-Geräte nur über einen Master mit OPC-30120-Server. Für Feldgeräte bleiben die protokollnahen Wege: PROFINET-I&M0, EtherCAT über den Master, IO-Link über den Master.
Über GetEndpoints auf TCP 4840 je Adresse und, wo ein Local Discovery Server mit Multicast-Erweiterung läuft, per mDNS im Subnetz. Viele eingebettete Server registrieren sich nicht; praktisch wird Port 4840 geprüft. Das Lesen von BuildInfo ist oft anonym möglich, das DI-Typenschild verlangt meist Benutzer und Zertifikat.
