EtherNet/IP SBOM: Wie ein ListIdentity-Broadcast jedes Gerät im Subnetz identifiziert
Häufige Fragen
Vendor ID (ODVA-Nummer, 1 = Rockwell), Device Type, Product Code (herstellerintern), Revision als Major.Minor, Status, Seriennummer und Produktname mit bis zu 32 Zeichen; optional den Zustand. Die Attribute 1 bis 7 sind in jedem konformen CIP-Gerät vorhanden. Eine Hardware-Revision oder ein eigenes Katalognummern-Feld gibt es nicht; die Katalognummer steht bei Rockwell im Produktnamen.
Mit einem ListIdentity-Broadcast (Encapsulation-Befehl 0x63) als UDP-Paket an Port 44818. Jedes Gerät im Subnetz antwortet ohne Sitzung mit IP-Adresse und Identity-Attributen, derselbe Mechanismus, den RSLinx beim Browse nutzt. Über Router hinweg braucht es Unicast je Host. Module in einem Chassis antworten nicht einzeln und müssen per CIP-Routing oder aus dem Projekt ergänzt werden.
Nein, das ist ein lesender Standarddienst, den Engineering-Werkzeuge ständig senden. Riskant sind Port-Scans und fehlerhafte Pakete auf alten Stacks; ein Inventarwerkzeug sollte ausschließlich ListIdentity und lesende Get-Attribute-Dienste verwenden, mit fester Portliste und ohne Schreibzugriffe.
